Denken wir falsch?

Vielleicht nicht falsch. Aber unvollständig.

Das Wissen über die Welt hat sich gewandelt. Und mit ihr die Anforderungen an die Wirtschaft. Stand früher methodisches Know-how im Fokus, so ist es heute auf der Welle eines neuen Kontradjieff-Zyklus die Frage, wohin die Reise überhaupt gehen soll und gehen kann – wirtschaftlich wie für den Einzelnen.

Diese Frage aber dürfen wir nicht aus dem Stand heraus beantworten, vor allem dürfen wir die Vergangenheit nicht einfach in die Zukunft projizieren. Wir wissen heute, dass die innere Struktur der Welt sich ganz anders darstellt, als wir bisher annahmen – und das heißt vor allen Dingen auch, dass sich wirtschaftliche Zusammenhänge ganz anders darstellen, als bisher angenommen.

Das lässt uns erahnen, wo die vielen alltäglichen Probleme und Schwierigkeiten ihre Ursache haben, warum so erschreckend viele Menschen nur Dienst nach Vorschrift machen und warum so viele Unternehmen nur das eigene Interesse im Blick haben und nicht das Ganze.

Viele Menschen haben erkannt, dass etwas geschehen muss. ‚Business as usual’, ein schlichtes ‚Weiter so!’ empfinden immer mehr Menschen als kontraproduktiv. Viele würden gerne anders arbeiten, wenn sie wüssten, wie.

Ausgerechnet die Erkenntnisse der Quantenphysik, hier insbesondere die Aufgabe des materialistischen Weltbildes, die zu Beginn des letzten Jahrhunderts die Annahmen der Wissenschaft auf den Kopf stellten und das Weltbild revolutioniert haben, weisen uns einen Weg aus dem Dilemma, in dem wir feststecken.

Das ‚Problem‘ ist nur, dass dieses Verständnis über die Welt und was sie ausmacht – und damit auch uns selbst! – bislang unser Alltagsverständnis nicht beeinflusst hat. Wir müssen einfach nur begreifen, dass wir Menschen auch „Natur“ sind und das Wirtschaft und Business kein Eigenleben führen dürfen, sondern dem Menschen zu dienen haben – und nicht umgekehrt.

Also beginnen wir damit, zu sehen, was wirklich ist – und dementsprechend zu denken und zu handeln.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.