Ausblick

Wir sind, mehr als wir glauben, Schöpfer der Welt, in der wir leben.

Aus quantenmechanischer Sicht gibt keine objektivierbare Welt. Es gibt keine klar und eindeutig von einander abgegrenzten Materieteilchen, sondern nur dieses Gesamt-Ereignis, das jetzt ist. Aber das ist nicht alles, denn in diesem Jetzt liegt auch das Zukünftige, nicht konkret und eindeutig definiert, sondern als eine Art Erwartung, eine Möglichkeit – und eben keine Beliebigkeit.

Wir wissen nicht, wie weitreichend unsere Möglichkeiten sind, Wirklichkeit zu gestalten, aber wir sollten tunlichst damit anfangen, unsere Möglichkeiten auszuloten. Wir sind ja nicht das einzige Geistige in der Welt, nur ein Aspekt unter vielen anderen, und doch sind wir gleichermaßen der eine Geist. Was das letztendlich bedeutet können wir nicht wissen, wir haben es ja als Menschheit noch nicht wahrgenommen. Wir tun es zwar schon ständig, aber eben nicht bewusst.

Und wir wissen überhaupt nicht, was wir tatsächlich bewegen und gestalten könnten, man denke nur an das Washington Experiment, wenn wir unseren Geist gemeinsam ausrichten würden. Wir haben es einfach noch nie bewusst getan. Obwohl, ganz stimmt das nicht, denn wir haben solche gemeinsame Ausrichtungen schon oft erlebt und erleben sie auch immer wieder. Nur eben nicht konstruktiv, sondern destruktiv. Vielleicht deswegen, weil wir uns der Kraft (und nicht Macht!) des Geistes nicht bewusst sind und aus genau diesem Grund immer wieder Menschen auf Einzelne eingehen, die scheinbar die Kräfte der Einzelnen zu bündeln in der Lage sind, indem sie die Menschen für etwas Gemeinsames zu begeistern in der Lage sind.

Doch solange wir, mit den Worten von Ken Wilber, egozentrisch und nicht weltzentrisch, nicht einmal soziozentrisch denken, solange wir also nicht gemeinsam Sinn zu ergründen suchen, solange gehen wir unweigerlich und zwangsweise in die falsche Richtung, einfach deswegen, weil wir die ursprüngliche und immer vorhanden Kraft des Geistes mit einer destruktiven, egoistisch orientierten Ideologie verbinden.

Wie aber wollen wir diesen ständigen Kreislauf verlassen, wenn wir nicht endlich damit beginnen, konstruktiv miteinander zu reden?

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.

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