Authentizität

Oder die Frage danach, wie wirklich die Wirklichkeit ist. Diese Frage beschäftigte nicht erst Wittgenstein, es ist die zentrale Frage des dem (chinesischen) Chan, dem Zen, bevor es nach Japan kam.

Darum heißt es auch: Ein Berg ist ein Berg. Im Erwachen ist ein Berg kein Berg. Nach dem Erwachen ist ein Berg ein Berg.

Üblicherweise spielen solche ziemlich verwirrende Überlegungen ein Rolle bei der Betrachtung der Wirklichkeit. Doch was, wenn es um die eigene Persönlichkeit geht oder das, was uns besonders wichtig ist, unserem Lebenswerk?

So etwa muss es Einstein gegangen sein, als er erfuhr, dass Licht nicht das ist, was er glaubte. Damit stürzte sein Weltbild zusammen, was ihn den Satz sagen lies, dass Gott nicht würfle.

Die Erkenntnisse der Quantenphysik war für viele der damaligen Wissenschaftler so, als zöge man ihnen den Boden unter den Füßen weg. Und genau das passiert auch heute, weil viele Menschen sich weigern, Synchronizität, köhärenz und Korrelation als etwas ganz normales in unserem Leben anzuerkennen. Würde das geschehen, müsste man akzeptieren, dass es eben alles irgendwie anders ist, als wir glauben.

Und da gibt es dann Schwierigkeiten mit der eigenen Authentizität. Aber wer will das schon? Als so darf nicht sein, was nicht sein darf. Ein echtes Dilemma.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.