Bitte nicht missverstehen!

Eine häufige Aussage in spirituellen Kontexten ist, dass es richtig sei, wie es ist.

Dass das so ist, darf aber nicht dazu führen, in Beliebigkeit und Gleichgültigkeit abzugleiten, oft als Gleichmut missinterpretiert.

Das dahinter steckende ‚Problem‘ (ach, schon wieder so ein Pfui-Wort) ist schlicht und einfach unsere Sprache. Und die ist nun einmal differenzierend. Spreche ich von schwarz, gibt es auch weiß. Ein Wort ohne sein Gegenwort gibt es nicht.

Darum finde ich es auch ziemlich albern, nicht mehr ich zu sagen, wenn ich mich meine, sondern beispielsweise sage ‚es denkt‘ – außer, ich mache einen Joke. Verstehen kann man Sätze nämlich nur in dem Kontext, in dem sie gesagt wurden. Daher ist es auch ziemlich müßig zu sagen ‚Aber du hast dieses oder jenes gesagt‘, wenn nicht Einigkeit über den gesamten Kontext besteht – und wann tut es das schon?

Dass alles richtig ist, heißt nämlich, dass es folgerichtig ist. Und wenn mir einer auf den Kopf hauen will, werde ich mich wehren. Garantiert. Beides ist nämlich ‚richtig‘

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.