Dialog – die Kunst, gemeinsam zu denken

Wir haben vielfach verlernt, miteinander zu denken, doch nur so können wir die essenziellen Fragen unseres Lebens ergründen.

Gemeinsam zu denken bedeutet, sich ganz aufeinander zu beziehen, sich zumindest in dieser Situation als Eines zu erkennen. Je mehr wir auf diese intensive Weise mit unserem Gegenüber in Beziehung treten, uns im Geist begegnen, erfahren wir auch, wie es ist, der Welt selbst unmittelbar im Geist zu begegnen.

Wir brauchen diese Art der Begegnung, wenn wir die Strömungen unter der Oberfläche unserer Begegnungen erkennen wollen. Im Dialog geht es nicht um »uns«, sondern um das, was durch und in uns hervorgebracht werden will, was unmittelbar bedeutet, uns aus unseren »Geschichten« zu verabschieden. Es bedeutet »im Geist leer« zu werden um so den Raum zu schaffen, in dem etwas durch gemeinsames Denken entstehen kann.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.