Form und Inhalt

Ein Akt der bewussten Selbstorganisation braucht eine klare, eindeutige und positive Vision, soll es nicht in einem Fiasko enden.

Heute früh, im Aufwachen hatte ich eine Vision. Vor meinem inneren Auge flimmerten die Nachrichtenbilder und Erlebnisse des vergangenen Tages durch meinen Kopf. Und es bildete sich in mir der Satz ‚Die Menschheit ist nicht dumm, die Menschheit ist ignorant‘.

Das ist jedoch kein Grund, sich über irgend jemand auszulassen, kein Grund, sich erhaben zu fühlen und auch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken, sondern es ist ein guter Grund, sich darüber klar zu werden, was gerade in der Welt passiert um dann zu tun, was zu tun ist.

Doch die Menschen werden sich nicht bewegen lassen, in ihrem Leben etwas zu ändern, solange sie darin keinen Nutzen sehen können. Fangen die Menschen aber an zu verstehen, dass sie den Sinn ihrer Potenziale nicht in sich, sondern nur in der Gemeinschaft finden können, dann ist das, sozusagen, das Ei des Kolumbus.

Aber das ist nicht alles. Jede Idee braucht auch eine Form, ohne die bleibt es immer nur eine Idee und wird kein Inhalt. Wir müssen eine stimmige Organisationsform finden, die dem Charakter der Vision und der Ziele entspricht und deren Entfaltung fördert und unterstützt.

Doch diese Frage lässt sich nur beantworten, wenn einem bewusst ist, was den Menschen ausmacht. Dazu muss man bereit und Willens sein, die Welt und den Kosmos zu verstehen, aber nicht um seiner selbst Willen, sondern um dem Ganzen gerecht werden zu können.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.