Freiheit

Wohl alle Menschen haben das tiefe Bedürfnis, frei zu sein. 

Dabei ist ‚Freiheit‘ einer der Begriffe, der selten klar definiert wird. Wir leben in Mitteleuropa in einer grundsätzlich freien Gesellschaft, auch wenn sich viele Menschen durch staatliche oder unternehmerische Maßnahmen unfrei fühlen. Hier aber geht es um die persönliche, individuelle Freiheit.

Die Frage, was Freiheit ist, lässt sich erst einmal nur aus ihrem Gegenteil heraus beantworten, also der Frage nach dem, was uns in unserer Vorstellung unfrei sein lässt. Untersucht man nun diese Gedanken genauer, stellt sich regelmäßig heraus, dass darin unsere Freiheit nicht liegen kann – einfach weil die Gesetzmäßigkeiten und vor allem die Interdependenz des Seienden dagegen stehen.

Schnell werden wir merken, dass frei zu sein unmittelbar etwas damit zu tun hat, nichts anzuhaften und frei von unzutreffenden Vorstellungen von der Wirklichkeit und Annahmen über sie zu sein.

Tatsächlich gibt es keine einfache und vor allen Dingen keine intellektuelle Antwort auf die Frage nach dem Wesen der Freiheit. Sind wir hingegen in der Lage, unseres eigenen Wesens gewahr zu sein, dann werden wir auch unserer Freiheit gewahr.

Sicher ist: In der Konvention und dem konditionieren Leben in der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit werden wir sie niemals finden können.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.