Gedanken eines Sandkorns

Wenn wir uns fragen, was wir als ich für eine Bedeutung haben angesichts all der vielen anderen Ichs um uns herum, dann Ist das so, als würde sich das Sandkorn. fragen, was es mit dem Strand zu tun hat inmitten all der anderen Sandkörner.

Wenn wir uns das fragen, dann wissen wir, dass wir den Strand ausmachen und doch machen wir ihn nicht. Und es ist auch nichts Äußeres, das den Strand macht, sondern alles, was ist, bewegt sich miteinander wie in einem Tanz, von einer unsichtbaren Choreografie gelenkt,  und formt und gestaltet, so wie Wasser, Stein, Wind und so vieles anderes in einem unergründlichen Sinn Strand entstehen lassen, genau so, wie Blumen, Gräser und alle Wesen dieser Welt entstehen.

Da erkannte das Sandkorn, dass es alles ist und nichts.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.