Gedanken zum Sinn – und zur Sinngebung

Man muss bereit sein, den Ansichten, denen man Sinn gibt, diesen Sinn auch wieder zu nehmen. 

Denn etwas Sinn zu geben, ist nichts anderes als eine Bedeutungsgebung. Welchen Sinn aber hat der Vogel auf dem Ast der sein Lied singt oder das leckere Brötchen, das in der Küche auf mich wartet? Mich etwa zu erfreuen? Wohl kaum.

Den Dingen Sinn zu geben ist so fatal, wie ihnen eine Bedeutung zu geben. Denn alles ist eben, wie und was es ist. Das sollte uns genügen.

Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Denn die Sinnlosigkeit geht allzuoft einher mit Nihilismus. Und der ist zerstörerisch. Sinnlosigkeit ohne Nihilismus?

Man nennt es das Leben. Doch das kann nur der, der das Leben erkannt hat.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.