Grenzgänger

Frei von Egoismen zu sein heißt, ohne gedankliche Grenzen zu sein.

Unsere Wahrnehmung ist durch die Möglichkeiten unserer Wahrnehmungsorgane naturgemäß beschränkt. Daher gehen wir in die Irre, wenn wir ‚die Welt‘ im Außen zu ergründen suchen.

Denn wir selbst sind nicht nur ‚Teil‘ des Kosmos, sondern wir sind selbst Kosmos und in unserer Existenz ein Aspekt des Kosmos. Doch im ‚Innen‘ die Welt zu ergründen ist genauso falsch, denn das ist eine gleichermaßen reduzierte Sicht der Welt. Die Welt erfassen wir nur dann wirklich, wenn wir ‚Innen‘ und ‚Außen‘ als ein und das selbe zu erkennen in der Lage sind.

Wirklich in der Welt können wir nur dann sein, wenn wir in beiden Sphären, der ‚äußeren‘ wie der ‚inneren‘ Welt gleichermaßen zu Hause sind und ein Leben auf der Grenze zu führen in der Lage sind, auch wenn es diese Grenze für uns dann nicht mehr gibt.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.