Klopfen an der Pforte

Wer Zen praktizieren möchte, ob in einem Zendo oder bei einem Zen-Meister, muss sein ernsthaftes Interesse an der Praxis darlegen, will er aufgenommen werden.

Zen lernt man nicht, wie man NLP lernt, sondern es ist eine innere Verpflichtung sich selbst gegenüber, eine grundlgende Lebenshaltung, die sich in allem widerspiegelt.

In den traditionellen Zen-Gemeinschaften nennt man es Zuflucht-nehmen:

Zuflucht zum Buddha, zur Sangha und zum Dharma. In einem christlichen Kloster nennt man es Weihe.

Bei einem Meister zu praktizieren heißt, auf seinem Weg einen Freund im Geist zu haben, ein geistiges Alter Ego, einer, der den Weg schon gegangen ist.

Darum wird die erste Frage sein, warum man praktizieren will.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.