Konzepte und Strategien

Wenn im Leben etwas anders sein müsste, suchen die Menschen nach Konzepten, Strategien und Modellen. Aber das hilft nicht.

Sie wollen wissen, was zu tun »richtig« wäre und warten auf so etwas wie auf eine Gebrauchsanleitung für »das« Richtige. Doch das kann es nicht geben. Weil das Leben kein Bausatzkasten ist mit Teilen, die man nur richtig anordnen muss, damit sie perfekt funktionieren. Die Welt sieht zwar scheinbar so aus, doch tatsächlich sind die Dinge, die wir sehen, keine Dinge, sondern Phänomene, Ereignisse.

Darum »funktioniert« Logik zwar auf Grund der Bedingtheit allen Seins als Blick in die Vergangenheit, aber nicht als Blick in die Zukunft – kein wenn, dann,  sondern nur weil. Durch logische Überlegungen lassen sich daher Zusammenhänge und Ursachen-Wirkungs-Abläufe genauso wie Gesetzmäßigkeiten darstellen, aber eben keine Entwicklungen aufzeigen.

Und: Logik baut immer auf einer Grundannahme auf. Besteht darüber kein Verständnis, gibt es auch kein Verständnis für die Logik des anderen. Und ist die Grundannahme unzutreffend, hilft die beste Logik nicht weiter.

Wie aber ist dann Entwicklung möglich? Dazu muss man sich bewusstmachen, dass die Welt allein durch Bewusstwerden entsteht. (Schön doppeldeutig, nicht?)

Der Schlüssel zu Entwicklungen ist daher Bewusstheit (bewusstes Bewusstsein)  und sonst nichts. Je bewusster ein Mensch ist, ob in Bezug auf die eigene Person oder die Gesetzmäßigkeiten des Kosmos, desto wirksamer wird sein Denken und Handeln.

Und da steckt das Problem drin: Die Menschen denken, sie seien bewusst, doch sie sind es nicht. Sie wissen von sich ungefähr so viel, wie wir von der Erde wissen. Es ist nichts als Oberflächenwissen. Das Wesentliche aber ist unbekannt.

Nachtrag: Was natürlich nicht bedeutet, allen Konzepten und Strategien abzuschwören oder sie für irrelevant zu halten. Weit gefehlt! Denn die brauchen wir zur Umsetzung. Aber dazu müssen wir erst einmal ergründen, worum es wirklich geht.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.