Kosmische Ordnung

Das eigene Leben an über die eigene Existenz hinausweisende, ewige oder kosmische Prinzipien auszurichten, empfinden viele Menschen wie die Aufgabe ihrer Freiheit, der Freiheit, selbst zu entscheiden, was sie tun. 

Und das ist auch so, wenn man sein Denken und Handeln im ‚haben wollen‘ statt im ’sein‘ gründet; oder, mit den Worten von Ken Wilber, wenn man egozentrisch oder soziozentrisch, aber nicht weltzentrisch denkt. 

Wie aber können wir im Einklang mit der Welt sein, wie können wir ‚ein Geist‘ sein, wie können wir Verbundenheit leben, wenn wir nicht dem entsprechend denken, nach dem Prinzip ’sei die Veränderung, die du dir wünschst für die Welt‘?

Ein Zen-Garten bildet in seiner Gestaltung die kosmische Ordnung ab. Was spricht dagegen, das eigene Leben auf die gleiche Art und Weise zu gestalten? Nichts. Aber vieles spricht dafür, denn wie sonst können wir den Gedanken umsetzen, dass es im Richtigen nichts Falsches gibt?

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.