Lebenskunst

Lebenskunst beginnt ganz logisch mit Selbsterkenntnis. Und das bedeutet zu verstehen, dass man sich selbst nicht erkennen kann.

Was man jedoch tun kann ist, in den Spiegel zu schauen, den Andere für einen sein können, wenn man will. Da fällt mir doch gleich wieder das Netz des Indra ein, dessen Knoten durch Edelsteine gebildet werden und jeder Stein alle anderen reflektiert und so das Ganze in sich enthält.

Es ist ein Symbol dafür, dass sich in jedem Ding und jedem Lebewesen der ganze Kosmos spiegelt. Es ist wie das Sandkorn, das gleichermaßen der Strand ist.

Was natürlich die interessante Frage aufwirft, warum vieles in der Welt so bescheuert ist. Oder bin ich es? Andererseits, das Bild vom Netz verweist auch darauf, dass, verändert sich einer, dann hat dies Rückwirkungen auf das ganze Netz. Jeder Teil, mag er noch so unbedeutend scheinen, beeinflusst und formt das Ganze.

Darüber will ich mal grübeln. Oder meditieren. Oder beides.

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