Notwendige Einsicht

Es ist müßig, jemandem etwas erklären zu wollen, der nicht wissen will.

Das ist bei den meisten Menschen der Fall – was aber nicht verwundern darf, leben sie doch in der gesellschaftlichen Konstruktion von Wirklichkeit.

Und das bedeutet auch, dass sie ihr (falsches) Selbstbild instinktiv durch alles angegriffen wähnen, das die Illusion der Konstruktion von Wirklichkeit aufzulösen in der Lage ist.

Es ist paradox, wenn nicht makaber, aber das Wahrhaftige zwingt das Falsche erst recht auf den Plan – weil es sich eben angegriffen fühlt. Und das ist ja auch so.

Es bleibt also nichts übrig, als auf Einsicht zu hoffen. Die Menschen ködern zu wollen, etwa mit Exzellenz-Initiativen, zögert das Ganze nur hinaus und verstärkt damit die destruktiven Kräfte.

Fazit: Man muss bereit sein, auf die Einsicht warten.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.