Psyche und andere Herausforderungen

Viele haben mehr oder weniger psychische Probleme. Doch warum merken es die Betroffenen eigentlich selbst so selten?

Gut, das ist erst einmal eine herbe Unterstellung. Aber lassen wir es einmal so stehen. Und, nein, ich will hier keine Überlegungen über psychische Probleme anstellen, sondern nur ein paar grundsätzliche Gedanken zu dem Thema ‚Psyche‘ an sich. Denn da – und nur da – liegt das eigentliche Problem.

Wenn ich zu lange in der Gegend herumgelaufen bin, merke ich das. körperlich. Und wenn ich zu lange arbeite, werde ich irgendwann einfach ziemlich müde. Habe ich mir den Fuß verknackst, tut er weh. Oder einfach, weil ich schon älter bin oder die Knochen nicht mehr so frisch sind.

Körperliche ‚Ungereimtheiten‘ merken wir unmittelbar, jedenfalls die meisten. Und handeln auch dementsprechend. Sonst sagt irgendwann der Körper von alleine ‚Nichts geht mehr‘.. Doch mit der Psyche ist das ein Problem.

Es gibt Menschen, die leiden an einer Depression und merken das selbst nicht. Die Psyche kann auch nicht feststellen, was ihr gut tut und was nicht. Und sie tut nicht weh. Oder haben Sie schon mal festgestellt, dass Ihnen ein Gedanke so richtig ganz in echt weh getan hat?

Was also hilft, wenn sich die Psyche selbst ganz offensichtlich nicht helfen kann? Erwarten Sie jetzt bitte keine längeren Ausführungen und keine methodischen oder konzeptionellen Anweisungen. Die Antwort besteht tatsächlich in nur einem Wort:

Bewusstheit. Und nichts sonst.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.