Räume

Mehr als nur ein Aufenthaltsort.

Die Phänomene ereignen sich nicht in Räumen, Räume sind ein Aspekt der Phänomene. Darum beeinflussen uns Räume nicht, sondern sind unmittelbarer Aspekt unserer Existenz und Präsenz.

Das Universum existiert nicht in Raum und Zeit, Raum und Zeit sind Dimensionen der Existenz selbst – nicht nur des Kosmos,  sondern jeglicher Existenz. Alles Existierende ist eine Modulation in einem geistigen Feld.

Durch das Gestalten unserer Räume, wobei ein Raum immer auch gleichbedeutend mit Lebensraum ist, modulieren wir das Feld unserer Existenz und damit auch der kosmischen Existenz.

Verstehen wir uns selbst und den Raum als etwas voneinander Getrenntes, dann sprechen wir von Beeinflussung, was zur gedanklichen Distanzierung führt. Darin ist auch der Grund dafür zu sehen, dass wir den Lebensräumen, in denen andere Menschen leben (müssen), selten eine Bedeutung für uns beimessen, die mehr als eine Information wäre.

Das bedeutet: Der Raum meiner Existenz ist nicht zu trennen vom Ganzen; wir beeinflussen andere Räume nicht, sondern wir bedingen sie gleichermaßen wie den Raum, den wir unmittelbar gestalten können. Wie wir etwa die Weihnachtszeit begehen (ich schreibe dies in der Adventszeit), ob sentimental oder kontemplativ, hat also nicht nur Bedeutung für mich als Individuum.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.