Sebstbild

Ein Selbstbild kann weder richtig noch falsch sein. Denn woran sollte man es messen, wenn nicht an sich selbst? Und genau deswegen ist es so bedeutungsvoll.

Wir sind, wovon wir überzeugt sind. Der Bereich, innerhalb dem persönliche Entwicklung möglich ist, ist nicht nur wesentlich größer, als wir gemeinhin annehmen, sondern hat ganz andere Dimensionen als das übliche Verständnis von Wirklichkeit.

Es geht also nicht nur darum, unsere durch das eigene Selbstbild definierten Grenzen unserer Vorstellung zu überwinden, sondern darum, die Dimensionen unserer Vorstellungen zu erweitern, was. zu einem ganz anderen Verständnis von Welt und Wirklichkeit und damit von uns selbst führt.

Dieser Paradigmenwechsel ist vergleichbar mit dem, den uns die Quantenphysik im physikalischen Verständnis der Wirklichkeit beschert hat.

Es geht also um zwei Dinge: Zuerst geht es darum, die Erkenntnisse der Neurologen, Wissenschaftssoziologen, Psychologen und Bewusstseinsforscher zu analysieren und uns die wesentlichen Erkenntnisse zu vergegenwärtigen.

Im folgenden, entscheidenden Schritt geht es darum, unser Verständnis von der Welt damit abzugleichen und auf fehlende Deckung hin zu untersuchen. Dabei dürfen wir jedoch nicht auf unser intellektuelles Verständnis zurückgreifen, sondern auf das, was wir tatsächlich tun und wie wir uns zur Welt in Beziehung setzen.

Nur in unserem Verhalten und unserer Präsenz zeigt sich unverfälscht, welchem inneren Selbstbild wir folgen.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.