Sehen, was ist!

Zukunft denken heißt zu sehen, was ist.

Wie wir heute denken, wird morgen Wirklichkeit sein. Das bedeutet nicht, die Zukunft planen zu wollen, sondern nach Vollendung des uns Gegebenen – dem uns Menschen Immanenten – zu streben, auch wenn wir dies nicht ohne Weiteres oder auch nur ansatzweise in Worte zu fassen vermögen.

Dazu müssen wir den Zusammenhang erkennen zwischen dem, was wir heute in der Welt vorfinden, was wir als problematisch oder sogar bedrohlich empfinden und dem, was wir als richtig oder als Errungenschaft ansehen. Das Ziel ist, sich scheinbar Widersprechendes oder sogar Entgegenstehendes (wieder) in ein harmonisches Gefüge zu bringen. Dies fordert uns auf, die dahinter wirkende Dynamik zu erforschen.

Die entscheidende Frage ist: Wie soll das angesichts der allgegenwärtigen Probleme möglich sein, mit denen wir heute konfrontiert sind? Das bedeutet gerade nicht, nach Zukunftsszenarien zu suchen, sondern zu untersuchen, was ist.

Nicht das, was wir als Problem bezeichnen, ist die eigentliche Ursache, sondern ein Symptom, eine (Aus-) Wirkung. Geht man dabei von Ursache zu Ursache zurück bis zur wesentlichen, wenn auch nicht letzten Ursache, dann treffen wir auf unser Denken. Die Probleme, die wir haben, können aber nicht mit dem Denken gelöst werden, mit dem wir sie erzeugt haben, sondern nur mit einem anderen, neuen Denken, einem Denken, das von dem Sinn ausgeht, der im Dialog gefunden wird.

Unsere Vorstellung von der Welt bedingt, was wir wahrnehmen. Was wir wahrnehmen, bestimmt die Art, wie wir denken und unser Denken lässt uns das tun, was wir tun.

Wie wir die Welt sehen, bestimmt aus genau diesem Grund unsere Zukunft. Das bedeutet nichts anderes, als dass wir das uns Mögliche nur dann tun können, wenn wir in der Lage sind zu sehen, was ist. Zu sehen was ist, ist nicht die Frage danach, was wirklich ist, sondern danach, ob wir sehen können, was wirklich ist.

Dieser Frage nachzugehen ist das Anliegen dieser Website. Es ist das, was  ich initiieren und wozu ich Sie einladen möchte.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.