Sehen, was ist, ist erst der Anfang

Wie geht es weiter, wenn wir die Welt wirklich sehen?

Angenommen, wir verabschieden uns aus der ganz normalen Illusion, in der die meisten von uns stecken und sehen endlich, was wirklich ist, sind wir dann am Ziel?

Aber wirklich nicht! Dann geht der Tanz nämlich erst recht los. Es ist, als würde man von einem ruhigen, beschaulichen Kaffeekränzchen kommen, wo alle ganz lieb und nett miteinander umgehen.

Weil uns irgendwie langweilig wurde und uns das konventionelle Getue irgendwie irgendwann so richtig auf die Nerven ging, sind wir eben gegangen. Und da war so eine wunderschön anzuschauende Drehtür. Und weil die irgendwie so verlockend aussah gingen wir eben durch.

Unvermittelt stehen wir in einem Raum, der irgendwie verdammt nach Fantasy aussieht. Vollkommen surreal. Jenseits der uns bisher bekannten Realität. Es dauert eine Weile, bis wir realisieren, dass das überhaupt keine Fantasy ist sondern eine Wirklichkeit, die wir bisher nicht sehen konnten.

Es dauert eine ganze Weile, bis wir kapieren, dass das wirklich die Realität ist. Erst einmal verschlägt uns das den Atem. Aber so richtig. Viele bekommen dann so richtig Panik und flüchteten zurück in die Ruhe des Kaffeekränzchens.

Die, die den Mut haben, sich das genauer anzuschauen, die erleben eine Überraschung nach der anderen. Bis sie endlich begreifen, dass die Welt und sie selbst ganz anders sind, als sie bisher glaubten. Ganz anders. Aber fantastisch.

Wenn wir das erst einmal verdaut und begriffen haben beginnen wir diese Welt zu erkunden. Stück für Stück.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.