Sie entscheiden!

Es ist allein Ihre Entscheidung. Nicht, wie Sie leben wollen, sondern, in welcher Welt Sie überhaupt leben!

Auch wenn Sie es vielleicht noch nicht wissen, ich weiß das ja nicht, also, wenn Sie also noch nicht erkannt haben sollten, dass Sie die Welt sind und die ganze, wirklich die ganze Welt Ihr Zuhause ist, dann stellen Sie sich das bitte einmal für einen Moment vor. Fragen Sie sich jetzt, ob Sie alles so lassen wollen, wie es ist. Aber betrachten Sie dabei nicht nur Ihr Umfeld, sondern wirklich die ganze Welt. Lassen Sie dabei nichts weg.

Ich denke, Sie werden kaum ein Zuhause voller Konflikte und Probleme haben wollen. Natürlich gibt es auch jede Menge schöner und faszinierender Dinge. Aber das Hässliche gibt es auch. Und sagen Sie jetzt bitte nicht ‚aber da kann ich doch nichts tun’. Denn Sie können etwas tun. Einmal, indem Sie so leben, wie es richtig wäre. Aber darum geht es mir hier nicht. Es geht mir vielmehr darum, dass Sie erkennen – wie gesagt, wenn Sie es nicht schon haben –, dass Sie, ich, wir alle die Welt sind.

Wir leben nicht in oder auf der Welt, wir sind die Welt. Und das beginnt bei dem, was wir denken. Und das können wir jederzeit ändern. Nicht so ohne weiteres, aber es geht, wenn wir uns bewusst machen, was wir wissen und wenn wir auch wirklich entsprechend leben. Und weil alles im Geist anfängt, heißt das, den eigenen Geist zu klären.

Ich weiß, das klingt alles ziemlich mystisch bis utopisch, aber es ist ein Wissen, das vor fast einem Jahrhundert auch die Physiker erkannten, als sie wissen wollten, was Materie eigentlich ist. Und möglicherweise darauf aufbauend erkannten Wissenssoziologen, Systemiker, Neurologen und andere, was das mit uns, mit unserem Leben zu tun hat. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Man kann es in wenigen Sätzen zusammenfassen:

Wir leben in einer Illusion, in einer gesellschaftlich konstruierten Wirklichkeit. Die Welt ist in Wirklichkeit ganz anders, als wir glauben. Wir haben eine eingeschränkte Wahrnehmungsperspektive, die uns Trennung vorgaukelt, die es tatsächlich nicht gibt.

Und weil das nur ein Denkfehler ist, können wir das auch ändern.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.