Und wenn sie irren?

Im Falschen gibt es nichts Richtiges.

Auf diesen Gedanken, der übrigens aus einer Anlehnung an den Satz von Theodor W. Adorno ‚Es gibt kein richtiges Leben im falschen‘ entstanden ist, auf diesen Gedanken kam ich wieder einmal als ich die Headline eines Artikels in der Zeit über eine der mächtigsten Schulen der Welt las:

Vor 40 Jahren studierte eine Gruppe Ökonomen an einer Eliteuniversität in Amerika. Dann führten sie Länder, Zentralbanken und internationale Organisationen. Eine Idee hält sie zusammen. Aber was, wenn diese Idee falsch ist?

Ja was wäre, wenn die Idee falsch ist, die sie so erfolgreich werden ließ? Aber es geht noch grundsätzlicher. Kann in einer Gedanken-Welt, die auf einem Bewusstseinsfehler beruht, etwas richtig sein, das erfolgreich ist?

Es lohnt sich, darüber einmal nachzudenken. Obwohl, lohnt es sich, könnte man auch stattdessen etwas anderes machen, oder ist es nicht vielmehr von existentieller Bedeutung, sich darüber klar zu werden?

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.

Kommentar?