Weltbild und Wissen

Es sind nicht Wissen und Denken, die uns Schwierigkeiten machen, die Dinge zu sehen wie sie sind, sondern unser Wirklichkeitsverständnis.

Wir erleben die Welt subjektiv und wollen objektives Wissen über sie haben. Doch das ist natürlich ein Widerspruch. Einmal Subjekt, immer Subjekt. Und die Welt –  oder unseren Körper, unsere Wahrnehmung, unsere Psyche – bleibt für uns als Objekt immer etwas Äußeres, nicht Erfahrbares, dem Subjekt Verschlossenes, weil von ihm getrennt.

Darum behandeln wir Welt, Körper, Psyche und Empfindung wie ein mechanisches Bauteil, denn das kann man auseinandernehmen wie ein Möbelstück und seine Funktionsweise untersuchen.

Doch das geht nicht, wie alle Mystiker, Philosophen  und Quantenphysiker  erkannt haben. Denn dazu müssen wir uns gedanklich aus der Welt oder zumindest aus unserer eigenen Existenz herauslösen und uns als außerhalb ansehen, um einen Blick auf die Welt oder unsere Existenz zu bekommen.

Nur kann das nicht funktionieren, doch bedenkt man das nicht, kommt man zwangsläufig zu unsinnigen Annahmen über Wirklichkeit und einem unzutreffenden Selbstverständnis.

Wie sollen wir dann die Frage beantworten können, worum es geht in unserem Leben?

Das bedeutet natürlich nicht, dass wir die Welt oder uns selbst nicht ergründen könnten, doch wir müssen von einem anderen Verständnis von Wirklichkeit ausgehen, genauso wie wir uns anderer Methoden der Erkenntnis bedienen müssen.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.