Wie kann man den Ungerechtigkeiten in der Welt ein Ende bereiten?

Gesetze helfen nicht dauerhaft, nur Einsicht hilft wirklich.

Es ist müßig, den Menschen ausreden zu wollen, etwas zu tun, wovon sie überzeugt sind, dass es richtig wäre oder ihnen nützt. Das Einzige, das helfen kann, ist ihnen eine attraktive Alternative zu bieten.

Was gerade passiert in der Welt ist ein gutes Beispiel dafür. Wir in Deutschland sollten das aus den Geschichtsbüchern doch kennen. Da wurde mit den Regeln der Demokratie die Demokratie ausgehebelt. (Stammt nicht von mir, sondern von Roger Willemsen) Demokratie ist nur ein organisatorisches Konstrukt für ein gesellschaftliches Kommitment. Ohne dieses Kommitment aber ist Demokratie keinen Pfifferling wert.

Also wäre es, wenn man sich mit dem Verhalten bestimmter Gruppen nicht einverstanden erklärt ratsam, sich einmal zu fragen, warum sie tun, was sie tun. Man darf eben nicht vergessen, dass hinter einzelnen Personen meist sehr viele stehen. So wie damals, in Deutschland.

‚Klare Kante‘ zu zeigen ist das eine. Auf seiner Meinung zu beharren und nicht wirklich miteinander zu reden, das ist es nicht. Das ist bloße Rechthaberei.

Jedenfalls, Spielregeln funktionieren nur dann, wenn sich alle daran halten. Und Gesetze sind nichts anderes als Spielregeln. Aber das müssen eben alle tun. Das andere ist, dass man korrekt über die Dinge sprechen muss. Nicht Amazon zahlt keine oder wenig Steuern, sondern deren Manager (Namen weiß ich nicht) tragen dafür die Verantwortung.

Warum regen sich alle über Winterkorn auf und sehen nicht, was Larissa Mayer tut? Die auf ihren Bonus verzichtet, wegen der Hacker-Angriffe auf Yahoo? Darüberhinaus könnte man sich überhaupt die Frage stellen, warum müssen es gleich Millionen sein? Wir hier in Bayern kennen uns ja gut aus mit solchen beeindruckenden Figuren. Die machen jede Menge Schwachsinn und bewegen sich auch mal an der Grenze zur Legalität. Oder lehnen sich ordentlich darüber hinaus in Nachbars Garten. Und der Kommentar der Leute? ‚A Hund isser scho!‘

Damit stellt sich mir eine Frage: Fängt das Problem vielleicht ganz woanders an?

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.