Wir denken die Apokalypse

Hiobsbotschaften, wohin man schaut. Da sind die faktischen Dinge wie der Klimawandel und fortlaufende Umweltzerstörung, dort die politischen oder gesellschaftlichen Missstände und Bedrohungen durch wen und wodurch auch immer. 

Die Ansichten und Interpretationen über die aktuelle Situation auf der Erde sind so unterschiedlich, wie die Menschen emotional und psychisch gestimmt sind. Eines haben sie alle gemein: Jeder glaubt zu wissen, was zu tun richtig und notwendig ist.

Ich glaube aber nicht, dass irgendein Mensch sagen könnte, was zu tun richtig ist. Dafür müssten wir die gesamte Situation vollständig verstehen können. Und wer mag von sich behaupten, dass er das kann?

Können wir also gar nichts tun?

Natürlich können wir etwas tun, wir dürfen nur nicht glauben, dass wir wissen könnten, was wir tun können. Wir müssen begreifen, dass wir nicht die Herren der Welt sind und wir nicht wissen können, was die Welt braucht. Doch wir können eins tun: Wir können aufhören, uns einzumischen und den Kosmos, Gott oder das Tao, wie immer wir es auch nennen, durch uns wirken lassen. Denn wir leben nicht auf der Welt, wir sind die Welt.

Wann werden die Menschen gewahr, dass wir die Welt wie alles Existierende im Geist kreieren?

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.