Wir sind mehr, als wir sind

Wir Menschen haben fraglos die Wahl. In den Grenzen des Gegebenen sind wir frei zu tun und zu lassen, was uns gefällt. Damit fällt uns auch die Verantwortung zu, im Interesse des Ganzen zu handeln.

Etwa so, wie eine Zelle dem Körper dient und doch ein Eigenleben führt, weil sie aus der einen Perspektive Zelle und aus der anderen Körper ist. Und wenn es nicht harmonisiert, nennen wir es Krebs und im schlimmsten Fall stirbt das Ganze. Ganz Musketier! Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass wir gleichermaßen Mensch wie Menschheit und darüber hinaus Welt und Kosmos sind. Die wichtige Frage ist, ob wir uns dessen bewusst sind und unser Tun danach ausrichten.

Reduzieren wir uns in unseren Gedanken, unseren Gefühlen wie Emotionen und unserer Wahrnehmung nur auf uns selbst und blenden das andere aus, dann ist es nicht weg, sondern nur verdrängt und kocht im Keller oder auf dem Dach vor sich hin, wo man es nicht sieht. Wenn eine einzelne Zelle Zugang zu den Informationen des Ganzen hat, auch wenn sie nur eine bestimmte Aufgabe hat, dann können wir ahnen, was dies auf unsere Situation übertragen bedeutet.

Ein guter Grund, uns einmal Gedanken über Wahrnehmung zu machen und damit anfangen aufzuhören zu ignorieren, dass wir viel mehr wahrnehmen, als wir üblicherweise denken oder glauben.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.