Wir sind und was wir sind

Weder kann ich mir selbst nah noch mir selbst fremd sein.

Stets bin ich, was und wie ich bin.

Es ist unser Streben auf eine bestimmte Weise zu sein, das uns uns selbst entfremdet, denn dann assoziieren wir uns mit einer Vorstellung von uns selbst – und das sind wir eben nicht. Dies ist genauso fatal wie sich mit einer Rolle zu identifizieren.

Doch warum tun Menschen dies? Weil sie sich falsch fühlen, weil sie anders sein wollen, als sie sind. Dahinter steht die Vorstellung, dass etwas oder jemand, manchmal auch ein vergangenes Erleben einen geprägt hat oder verhindert, dass man sein kann, wie man ist. Dies verkennt, dass wir selbst es sind, die sich immer wieder von Neuem kreieren.

Peter D. Zettel
Wie bringe ich meine 'wahre' Natur zum Ausdruck? Wie gelingt es mir, das, was ich 'Innen' erlebe mit dem 'Äußeren' in Einklang zu bringen? Wie löse ich letztlich die Trennung in meinem Denken und Handeln auf? Das sind die Fragen, auf die ich hier Antworten formulieren möchte.